Vom Mac zum PC – und Dinge die in den üblichen Diskussionen kaum einer anspricht

Nach 7 Jahren Apple habe ich den Schritt zurück zum PC gemacht, zumindest zum „Arbeiten“, und ich muss ehrlich sagen, von Windows an sich bin gar nicht so enttäuscht wie ich es erwartet hätte, aber…!

Über die Pro’s und Con’s zu den unterschiedlichen Systemen gibt es im Netz wohl mehr als genug Diskussionen. Recht hat irgendwie jeder, und eine Antwort auf die Frage „wer ist besser“ zu finden ist einfach aussichtslos. Irgendwie als würde man fragen „welche Farbe ist besser: Rot oder blau?“
Aber: Alles hat so seine Vor- und Nachteile. Der Nachteil beim Mac ist natürlich in erster Linie der Preis. Auf den zweiten Blick muss man hier Fairnesshalber den geringen Wertverlust dagegen halten, aber darum soll es hier nicht gehen.
Die Hauptprobleme, die mich dann doch zum Wechseln gebracht haben sind andere:
Erstens: Sehr begrenzte Upgrade- / Konfigurationsmöglichkeiten beim Mac
Zweitens: Die Firmenpolitik – im Handybereich etc. mag es ja noch witzig sein, das man über kommende Features und Innovationen herumrät, aber wenn es um Hard- & Software geht, mit denen ich gern arbeite, dann wüsste ich schon ob ich irgendwann mal mit etwas rechnen kann.
Drittens: …und ausserdem hat Apple FinalCut versaut. Das KANN ich einfach nicht verzeihen 😉

Nun also ein PC, und da ich mittlerweile viel mit 4k Material arbeite, sollte es schon etwas fixeres sein als mein altes MacBookPro mit Core2Duo Prozessor und 2,66GHZ.
Das neue System kann sich sehen lassen:
Intel i7 5960X 8Core Prozessor
32GB 2133Mhz DDR4 RAM
Nvidea GTX750 Grafikkarte
etc.

Als Betriebssystem ist Windows 8.1 in der 64bit Variante an Bord gekommen, gearbeitet wird an einem 2 Monitor Setup (davon 1 mal 34″ LG im 21:9 Format – Ich LIEBE dieses Teil! 🙂 )

ordentlich und informativ - super
ordentlich und informativ – super

Soweit erstmal alles super, bei der Software gab es dank Adobes Creative Cloud keine Umstellungs- oder Installationsprobleme, und sogar der erste eigene Zusammenbau eines PCs hat reibungslos funktioniert. Und dann kam Windows – und der Frust…

Win8 generell gefällt mir. Ich will nicht viel, nur eine schlichte Oberfläche, auf derich sofort alles Griffbereit habe, und fertig. Aber was einem bei der Installation von kleiner Zusatzsoftware wie einem Systemmonitoring, Codecs etc. zugemutet wird, ist eine Frechheit! Es kann doch nicht normal sein, das sich überall, und das oft völlig ungefragt (!) irgendeine Toolbar, ein „Systemoptimierer“ oder sonst irgendein Müll mitinstalliert!? Allein das Installieren der vielen kleinen Helfer, die ich gerne benutze, hätte vielleicht 1 Stunde gedauert – durch ständiges System-Aufräumen im Nachhinein sind mittlerweile 2 Tage und 1 komplette Neuinstallation des Betriebssystems vergangen – ganz ehrlich: DAS ist der Grund warum ich jetzt schon oft denke, ich hätte beim Mac bleiben sollen. Dort wird installiert, und es läuft. Auf dem PC: Pustekuchen! Bis jetzt verstehe ich nicht, welcher Codec oder Treiber z.B. After Effects oder Premiere davon abhält mein System komplett auszunutzen.  16 logische Kerne sind ja schön und gut, bringen aber nichts wenn Premiere zum Rendern das System mit 12% auslastet, und ich weiterhin mehr Kaffee kochen könnte, als ich vertrage bevor ich an einem Herzstillstand kollabiere. Das Selbe gilt für die Grafikkarte: Ein Hoch auf GPU und CUDA Unterstützung seitens Adobe, aber auch hier: Maximale Auslastung der doch recht kleinen Karte: 21%

Ich will gar nicht sagen, das der Fehler nicht bei mir liegt. Ganz sicher tut er das sogar. Der Punkt ist aber: Ich möchte kreativ arbeiten – die technik dahinter interessiert mich nicht, und es nervt mich gewaltig meine Zeit  damit zu verbringen mein System einzustellen.

Mein Fazit für’s Erste: Apple schont die Nerven, ganz gewaltig. Mal schauen wie lange ich durchhalte

 

Advertisements

shootcamp.at – „Hausaufgaben“ Modul 1

Nachdem ich es in der Schule fertig gebracht habe, eigentlich niemals Hausaufgaben zu machen, dachte ich mir ich mache es diesmal etwas besser 😉

Aufgabe des ersten Moduls war (und ist für den Rest des „Fotografenlebens“) das Trainieren der Aufmerksamkeit. Dafür ging es in eine gewohnte, altbekannte Umgebung, in der man so einiges findet, wenn man einfach nur mal genau hinsieht.

Und das ist dabei herausgekommen:

blue

polution

fresh green

sunset

dry